Kopernikus Gymnasium Torgelow - 1947 - 2004

aus der Presse

Riesen Abschiedsparty für Gymnasium
Ehemalige Schüler bereiten Altschülertreffen vor

Torgelow (cb). Generationen von Schülern verbinden mit dem Torgelower Kopernikus-Gymnasium viele schöne, aufregende und spannende Erinnerungen. Die Schließung des Gymnasiums bedeutet somit nicht nur das Ende einer traditionsreichen Lehrstätte, sondern auch das Ende eines langen Kapitels von vielen Schüler-Lehrer-Episoden.

Ehemalige Schüler haben sich deshalb zusammengetan, um die alten Geschichten noch einmal zum Leben zu erwecken. Unter dem Motto

„Alles geht vorüber. Nur die Vergangenheit nicht“,

haben sie sich entschlossen, ein Altschülertreffen zu organisieren. Am 21. August sind alle ehemaligen Schüler in ihre alte Schule eingeladen, um gemeinsam eine große Abschiedsparty zu feiern. „Die Idee dazu entstand eigentlich in dem Moment, als fest stand, dass das Torgelower Gymnasium geschlossen wird“, erzählt Heike Wittenberg, Mitglied des Organisationskomitees.

Anlässlich des Treffens wird es Führungen durch das Gymnasium, Planetariums- und Galeriebesuche sowie Kutschfahrten durch Torgelow geben. Für die musikalische Unterhaltung sind alle ehemaligen Schülerbands aufgerufen, sich zu beteiligen. Am späteren Abend wird dann die „Undercover-Showband“ für Stimmung sorgen. Auch ein Volleyballturnier ist geplant – also Sportsachen nicht vergessen. Für Essen und Getränke ist gesorgt.

Damit das Altschülertreffen ein einmaliges Erlebnis wird und damit das Organisationskomitee einen ungefähren Überblick über die Teilnehmerzahl hat, wird um rechtzeitige Anmeldung gebeten. Diese erfolgt durch Überweisung eines Unkostenbeitrags in Höhe von zehn Euro. „Bisher haben wir 520 Anmeldungen erhalten und auch viele ehemalige Lehrer haben die Einladung bereits angenommen“, so Heike Wittenberg. Unter www.kopernikus-gymnasium-torgelow.de kann man nachlesen, wer sich bereits angemeldet hat. Unter dieser Internetadresse stehen auch noch einmal alle Informationen zum Altschülertreffen. Fragen?

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© Nordkurier.de am 15.07.2004

In Torgelow lebt Gymnasiums-Geschichte auf
Kopernikus-Schule lädt am Wochenende zum ersten Altschülertreffen ein –
Mehr als 600 Zusagen Ehemaliger liegen vor

Torgelow (hei). Wer kehrt nach vielen Jahren nicht gern an den wohl prägendsten Ort seiner Jugend zurück: „die alte Schule“? Ein bekanntes Bild: In Erinnerungen schwelgen, alte Schulfreundschaften bei einem guten Tropfen wieder aufleben lassen und sehen, was aus dem Ort und den Menschen, mit denen das eigene Leben einst so eng verknüpft war, geworden ist.

Ein Jahrgangstreffen der besonderen Art wird am kommenden Sonnabend in Torgelow veranstaltet. Das Kopernikus-Gymnasium lädt zum ersten Altschülertreffen in der Geschichte der Schule ein.

Initiiert wurde die Veranstaltung, bei der sich Abiturienten und Lehrer aus den Abschlussjahrgängen von 1955 bis 2004 begegnen werden, von den beiden Lehrern Torsten Beilke und Ralf Manteufel. Da das Gymnasium in nicht allzu ferner Zukunft so wie jedermann es kennt und in Erinnerung hat, nicht mehr existieren wird, wurde es höchste Zeit für das „Treffen der Generationen“.

„Bislang haben sich über 600 ehemalige Schüler und Lehrer angemeldet, doch die Zahl wächst täglich“, sagt Heike Runge, die Sprecherin des fünfköpfigen Lehrerteams, das für die Organisation zuständig ist und zu dem auch Heike Wittenberg und Manfred Matz gehören.

Trotz des Eintritts in die heiße Phase, was die Organisation anbelangt, so kurz vor dem großen Ereignis, gehe die gute Laune im Lehrerteam nicht verloren, versichert Heike Runge. Es gilt immer wieder neue Rätsel zu lösen.

So stießen die Lehrer auf der Suche nach alten Kostbarkeiten und Erinnerungsstücken für die geplante Ausstellung auf dem Dachboden des Hauptgebäudes auf einige leere „Eismint“-Schnapsflaschen aus vergangenen DDR-Tagen, deren Herkunft wohl verborgen bleiben wird. Auch die mysteriöse Suche nach einem Stein, der Bestandteil der Überraschungen im Programm des Altschülertreffens sein wird, sei ein spaßiges Unterfangen gewesen. Was genau es damit auf sich hat, wollte Heike Runge jedoch nicht verraten.

Eines steht allerdings fest, langweilig wird es am Samstag mit Sicherheit nicht. Nach der offiziellen Eröffnung gegen 15 Uhr steht das Schulgelände den Gästen zur Erkundung offen. Unter anderem werden in der Galerie und im Speisesaal Ausstellungen zu sehen sein, das Planetarium wartet auf interessierte Besucher, für musikalische Untermalung ist gesorgt, die Aula wartet mit einer digitalen Reise in die Vergangenheit auf und auch für sportliche Unterhaltung zwischen Kaffee und Kuchen und dem Abendbuffet ist mit einem geplanten Volleyballturnier gesorgt. Um die entsprechende Sportbekleidung müssen sich die Ehemaligen jedoch selbst kümmern. „Es gab schon Anrufer, die sich danach erkundigt haben, ob es notwendig sei, Sportbekleidung mitzubringen“, erzählt Heike Runge etwas amüsiert.

Der Höhepunkt des Altschülertreffens für jedermann wird jedoch das Wiedersehen von vielen altbekannten Gesichtern sein. „Wir freuen uns, dass so viele Schüler und Lehrer zugesagt haben. Das bestätigt uns in unserer Idee“, sagt die Lehrerin. Sie freut sich besonders über die Zusage ihres alten Geschichts- und Staatsbürgerkundelehrers Herrn Resag. Mit 85 Jahren dürfte er einer der ältesten Gäste sein, aber auch einer der bekanntesten. Denn sein großes schauspielerisches Talent, das er bei der Parodierung historischer Persönlichkeiten an den Tag legte, werden die wenigsten seiner ehemaligen Schüler vergessen haben.

Wem plötzlich eingefallen ist, dass er auch zum Kreise der Ehemaligen gehört, dem sei gesagt, Anmeldungen sind noch möglich und auch am Samstag wird niemand abgewiesen. Gegen einen Kulturbeitrag von zehn Euro steht das Tor des Torgelower Kopernikus-Gymnasiums zum „Treffen der Generationen“ offen.

© Nordkurier.de am 19.08.2004

Großes Wiedersehen auf dem Schulhof
1000 Ehemalige feiern im Kopernikus-Gymnasium Torgelow
Von unserer Mitarbeiterin Claudia Bliesener

Torgelow. Hamburg, Berlin, Leipzig – aus ganz Deutschland waren ehemalige Schüler des Kopernikus-Gymnasiums Torgelow angereist, um am Sonnabend auf dem Schulhof ein großes Wiedersehen zu feiern.

Etwa 1000 Altschüler und Lehrer aus den Abiturjahrgängen von 1953 bis 2004 trafen sich auf dem Gelände der ehemaligen Erweiterten Oberschule (EOS), für manche war es seit vielen Jahren das erste Mal, dass sie den Kopernikus-Schulhof wieder betraten. Vieles hat sich seit Beginn des Lehrbetriebs im Jahr 1947 verändert, und die Altschüler nutzten die Gelegenheit, um ihre Erinnerungen aufzufrischen. So bot die Fotoausstellung in der Aula die Möglichkeit, alte Klassenbilder und andere Schnappschüsse zu betrachten, wobei sich dem Organisationskomitee bei der Vorbereitung der Schau einige Schwierigkeiten in den Weg stellten. „Einige der Fotos, die wir auf dem Dachboden gefunden haben, konnten wir überhaupt nicht zuordnen“, erzählte Torsten Beilke.

Ein bisschen Nostalgie, vor allem für die älteren Jahrgänge, gab es dann beim Fahnenappell auf dem Schulhof. Anlässlich des Altschülertreffens wurde dabei auch der neue Gedenkstein der Schule eingeweiht, wobei Heinz Wittkopp, ältester Abiturient aus dem Jahr 1953, und Martin Mahl, einer der jüngsten Abiturienten aus dem Jahr 2004, stellvertretend für alle Abiturstufen zwei Bäume pflanzten.

Nächstes Treffen geplant

Auch wenn der Anlass für das Treffen – die bevorstehende Schließung des Gymnasiums – nicht unbedingt erfreulich war, so ließen es sich die Altschüler nicht nehmen, ihr Wiedersehen ordentlich zu feiern. Bis in die frühen Morgenstunden hinein wurde erzählt, gelacht und getanzt. „Das Schülertreffen hat meine Erwartungen übertroffen. Ich denke, dass es vor allem für ältere Jahrgänge unglaublich spannend sein muss, sich nach so vielen Jahren wiederzusehen“, fand Eike Dahms, die 2003 ihr Abitur gemacht hat. Und genau deshalb ist für 2006 auch schon das nächste Altschülertreffen geplant.

© Nordkurier.de am 23.08.2004